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Tag der offenen Tür: Samstag öffnet sich das Augusta für Gäste
Quelle: DerWesten, Bochum, 14.09.2009, Kirsten Simon

Tag der offenen Tür: Samstag öffnet sich das Augusta für Gäste

Auch Herz und Niere haben sich zum Tag der offenen Tür angesagt. Insgesamt sind über 200 Programmpunkte geplant.

Das Programmheft ist so dick, wie in kleinen Ortschaften das Telefonbuch: Beim Tag der offenen Tür der Ev. Stiftung Augusta erwartet die Besucher am kommenden Samstag ein üppiges Programm an drei Standorten. An der Bergstraße, in Linden und in Hattingen stellen sich die 26 Augusta-Kliniken vor und planen viele Aktionen zum Mitmachen, Zuschauen und Staunen. Das Programm läuft von 10 bis 18 Uhr, ein Shuttle-Service ist eingerichtet, der zwischen den drei Veranstaltungsorten pendelt.

Über 200 Programmpunkte sind geplant, „in dieser Größenordnung hatten wir das noch nicht”, sagt Ulrich Froese, Geschäftsführer der Augusta-Krankenanstalt. Diverse Ärzte halten diverse Vorträge – die aber nicht länger als 20 Minuten gehen sollen, damit die Besucher die Möglichkeit haben, möglichst viel zu schaffen. Wo sich heute am Standort Bergstraße das Parkdeck befindet, werden die Autos am Samstag Platz machen müssen für einige Ehrengäste: Darm, Hirn und Wirbelsäule werden erwartet, Niere und Herz auch. Sie werden wohl kaum rückwärts einparken, dafür aber Teile einer Organstraße sein, auf der sich die Gäste ganz genau anschauen können, wie es in ihnen drin so aussieht.

„Dazu gibt es die Möglichkeit, sich über verschiedene Krankheitsbilder zu informieren”, sagt Prof. Dr. Dirk Bokemeyer, Chefarzt der Nephrologischen Klinik. Es gibt Theorie- und es gibt Praxis-Teile, so ist das beim Medizinstudium und so ist das auch beim Tag der offenen Tür, der bei der Augusta mit „Toffte” abgekürzt wird. Hier können sich die Besucher checken lassen, „es soll keine langwierigen Untersuchungen geben”, sagt Bokemeyer, aber es können Werte wie der Cholesterinspiegel, der Blutzucker oder das Fettgewebe bestimmt werden. Mittels Ultraschall wird der Hals- und der Bauchschlagader auf den Grund gegangen, außerdem geht es um die Themen Pflege und Leben und Tod – also eigentlich um nahezu alles aus dem Medizinbereich.

„Wir möchten damit auch den Freunden und Familien unserer rund 2 500 Mitarbeiter die Möglichkeit geben, sich die Arbeitsbereiche einmal näher anzusehen”, sagt Geschäftsführer Froese. Auch die Abteilungen, die nicht direkt etwas mit der Medizin zu tun haben, stellen sich vor: Die Reinigungskräfte, die Küche, der Gärtner und und und. Aus aktuellem Anlass vielleicht ganz interessant: Es geht um die Handhygiene, „ums Händewaschen, was gerade in der Zeiten der Schweinegrippe aktuell ist”, sagt Monika Borggrebe, Assistentin der Geschäftsführung. Waffel, Saft und Ähnliches gibt es auch – und wo wir gerade bei Leckereien sind: Um 17 Uhr treten an der Bergstraße „Fritz Brause” auf. Auch auf dem Parkdeck, in Nachbarschaft zur Organstraße.


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